Räucheraale aus Bad Zwischenahn
Der Bad Zwischenahner Aal ist weit über die Grenzen des Ammerlandes bekannt und wird von Kennern und Einheimischen Smoortaal genannt.
Schon seit Jahrhunderten wurden die Aale aus dem Zwischenahner Meer gefangen und nach einem speziellen Verfahren geräuchert.
Der Bestand dieser Aale kann die große Nachfrage schon lange nicht mehr decken und so stammen die bekannten Zwischenahner Räucheraale heute aus Zuchtbetrieben, die die Aale lebend in großen Tanks anliefern.
In vielen Lokalen in und um Bad Zwischenahn können Sie die Aale stilecht essen, das geht so:
Vor dem Essen muss der Aal enthäutet werden. Beim Aalessen ist man nicht zimperlich. Man isst den Aal aus der Hand.
Man kann ihn vom Kopf- oder Schwanzende her abziehen. Als erstes werden Bauch- und Rückenflossen abgezogen. Bei einem festfleischigen Aal zieht man die Haut vom Schwanz her ab. Ist der Räucheraal sehr zart, wird der Kopf nach hinten geknickt und mit der Haut abgezogen. Jetzt wird das Fleisch von der Gräte abgeknabbert. Es macht viel Spaß und fördert die Geselligkeit, wenn's nicht gleich so "aalglatt" von der Hand geht.
Zur besseren Bekömmlichkeit gibt's herzhaftes Ammerländer Schwarzbrot, Korn aus dem Löffel und ein gut gezapftes Bier. Nach Beendigung des Aalessens werden die Hände mit Korn gewaschen.
Das bekannteste dieser Lokale ist der Spieker. Dort ist alles noch eine wenig rustikal und urig, über die Einrichtung bis zu der Tracht der Bedienungen.
Gern reservieren wir Ihnen dort einen Tisch.


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